
Katholische Landvolkbewegung in der Erzdiözese München und Freising Landkreis Dachau
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Röhrmoos, Januar 2001 Alles
hat seine Stunde. Kohelet 3,1-8 |
Liebe Freunde und Mitglieder,
wir haben viel
Freizeit und doch wenig Zeit. Wie füllen wir unsere Zeit aus und wie steuert
uns der Zeittakt? Je mehr wir die Zeit festhalten wollen, umso mehr läuft sie
uns davon. Wenn wir über die Zeit als eine zentrale Frage in unserem Leben nachdenken
fällt uns ein Wort des Propheten Kohelet ein: Alles hat seine Zeit.
Der Prophet
mahnt uns, die Zeit zu nutzen, die rechte Zeit abzuwarten. Vor allem erinnert
er uns daran, dass unsere Zeit endlich ist und vieles, was wir wichtig nehmen,
was uns belastet, wofür wir viel Zeh aufwenden, einmal ganz unwichtig ist, wenn
unsere Zeit abgelaufen ist. Was bleibt ist nur eines, meint der Prophet, es
gibt keine Zeit ohne Gott und wenn unsere Zeit abgelaufen ist, kehrt unser Atem
zu Gott zurück, der ihn gegeben hat.
Die heurigen Arnbacher Gespräche haben wir unter das Rahmenthema gestellt
Alles hat seine Zeit
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1. Abend
am Dienstag, 30.Januar 2001 um 19.30 Uhr im Pfarrhof Arnbach 2.Abend am
Donnerstag, 15.Februar 2001 um 19.30 Uhr im Pfarrhof Arnbach 3.Abend am
Mittwoch, 7.März 2001 um 19.30 Uhr im Pfarrhof Arnbach |
Wir haben wieder Referenten gewonnen, die uns etwas zu sagen haben. Bringt auch Eure Bekannten mit zu den drei Abenden. Diese Gedanken verdienen es schon, im Landkreis verbreitet zu werden. Mit den Arnbacher Gesprächen hat sich die KLB einen Namen im Landkreis gemacht, aber nur weil auch viele sich einen Abend Zeit genommen haben und gekommen sind. Davon leben die Arnbacher Gespräche.
Der Oasentag
im Kloster Plankstetten zum Thema Frucht sollt ihr bringen mit
Reinhard Weger ist voll belegt
(25 Teilnehmer).
Dass s'Röhrmooser
Faschingskranzl a bsonders griabige Sach is, wissn
de meistn eh scho; aber damits wieder drodenkts, sog i eich nomoi as Datum:Röhrmooser
Faschingskranzl, Freitag 2.Februar 2001, 20 Uhr im Pfarrheim Röhrmoos
mit da Starnberger Tanzlmusi und Erich und Elisabeth Müller.
Mia bstoin
wieda an Landvolk-Tisch, gehts Maschkara, und wer ned so vui tanzn mog, der
find oiwei no a boor zum Raatschn. Oiso kemmts nacha, zum Fastn hobts danoch
no vui gnua Zeit.
Zur Vorbereitung
auf Ostern laden wir wieder zum Bußgottesdienst in die Basilika auf dem
Petersberg ein. Das Thema Alles hat seine Zeit soll uns in dieser
Stunde Ruhe bringen und Orientierung geben. Musikalisch begleiten wird uns der
Jugendchor St. Peter, Dachau unter der Leitung von Herrn Weber.
Bußgottesdienst, Freitag,
30.März 2001,
19.30 Uhr in der Basilika auf dem Petersberg.
Besonders freut
es uns, dass es wieder einen gemeinsamen Emmausgang von Landjugend und
Landvolk gibt:
Ostermontag,
16.April 2001, 13.00 Uhr.
Wir gehen
von Rettenbach (Kirche St.Nikolaus) nach Giebing; Gottesdienst und Emmausbrotzeit
im Pfarrheim Giebing. Dazu kommt rechtzeitig ein Mitgliederbrief{ in dem wir
Euch auch noch an die anderen Veranstaltungen erinnern. Ideen für einen gemeinsamen
Maiausflug (ohne große Autofahrt) sind nach wie vor willkommen.
Am 8.11.2000 ist der Kreisvorstand neu gewählt worden. Er wird Euch ziemlich bekannt vorkommen; wir hoffen, dass Ihr auch weiterhin mit uns zufrieden seid:
Alois
Igelspacher, Käthe Kreitmair, Werner Götz,
Annelies Bayer, Anne Lachmann, Inge Moosrainer, Irmgard Wachter, Lieselotte
Werner
Nach
der Neuwahl haben wir uns wieder einmal mit der Kreisrunde der Landjugend getroffen.
Wir freuen uns über die gute Zusammenarbeit. Ein Thema, das Landjugend und Landvolk
gleichermaßen bewegt, ist die regionale
Vermarktung Dachauer Land.
Vielerorts
im Landkreis gibt es bereits Dachauer
Landbrot, und je mehr wir danach fragen, umso mehr fasst es Fuß.
Eine Liste über Dachauer Landbrot finden
Sie hier; macht bitte für diese gute Sache Werbung bei Euren Bekannten und
gebt die Liste weiter. Es geht auch um unser regionales Selbstbewusstsein, wenn
wir unsere regionale Landwirtschaft (einschließlich Ab-Hof-Verkauf) und unsere
regionalen Handwerker und Einzelhändler bewusst bevorzugen.
Mit dem regionalen
Einkauf vermeiden wir Verkehr, schonen die Natur und stärken unseren heimatlichen
Lebensraum. Das sollte uns schon ein paar Zehnerl wert sein, die die Dachauer
Land-Produkte vielleicht teuerer sind. Wir sollten das Dachauer Landbrot auch
als Zeichen dafür verstehen, dass wir darüber nachdenken, was wir mit unserem
Einkauf auslösen: mit jedem einzelnen Geldschein, den wir ausgeben, bestimmen
wir, wie die Wirtschaft funktioniert, umweltverträglich, sozial gerecht oder
.
Genauso möchten wir aber auch an den Fairen Welthandel erinnern, wenn es um Kaffee, Kakao, Gewürze usw. geht; der höhere Preis bei fair gehandelten Produkten fließt in Gemeinschaftseinrichtungen der kleinbäuerlichen Erzeugergemeinschaften; das ist bestimmt genauso wichtig wie eine Spende.
Am Samstag, 3.März 2001 ist die Diözesanversammlung der KLB am Petersberg, Beginn 9Uhr. Dazu sind alle Mitglieder herzlich eingeladen. Da die Diözesanversammlung diesmal mitten in unserem Landkreis ist, nämlich am Petersberg, wäre es schön, wenn sich viele Mitglieder aus dem Landkreis sehen ließen. Kemmts hoit einfach.
Schaut auch wieder
einmal in unsere Homepage, die Hans Schertl weiter vorbildlich pflegt.
Es sind auch viele Vorlagen von Gottesdiensten der KLB Dachau aus den letzten
Jahren enthalten; auch einige Arnbacher Gespräche der letzten Jahre sind aufgezeichnet,
und überhaupt gibt es viele Informationen aus unserem Landvolkleben.
Schaugts no eina in'd www.klb-dachau.de. (Anmerkung: Sie habens ja schon
getan, lieber Besucher, danke !)
Engagierte Katholiken
aus ganz Bayern haben sich zum Verein Donum Vitae
in Bayern e.V. zusammengeschlossen, damit im staatlichen System der Schwangerenberatung
mit Beratungsschein weiter das katholische Engagement für das Leben Ungeborener
erhalten bleibt. Wer diesen Einsatz mit einer Spende unterstützen möchte, für
den schreiben wir die Konto-Nummer:Donum
Vitae in Bayern e.V. (Postfach 330269, 80062 München)
Konto-Nr.
120 600 bei der Stadtsparkasse München, BLZ 701 500 00
Wir wünschen Euch ein gesegnetes Neues Jahr, viele gute Begegnungen, dass Ihr auf dem Weg durchs Jahr auch da und dort einen Platz findet, wo Ihr die eine oder andere Lebenslast etwas erleichtern könnt und dass Ihr Euch die Zeit nehmt, bewusst zu leben.
Es gibt die rechte Zeit für jedes Geschehen (Kohelet 8,6).
Eure alten und neu gewählten
Alois Igelspacher Käthe Kreitmair Werner Götz